EFP in der Produktentwicklung

Die objektive Bewertung von Produktchancen und -risiken ist eine wesentliche Voraussetzung für  eine erfolgreiche Produktentwicklung. Nur wenn alle Aspekte des potenziellen Nutzens bzw. Schadens in die Bewertung einfließen, erkennt der Entscheider das volle Ausmaß und entscheidet entsprechend. 

Subjektive Beurteilungen führen zu falschen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen. So kommt es zwischen Vertrieb, Entwicklung und Produktion ständig zu Reibereien, weil jeder die Wichtigkeit seiner Projekte höher einstuft und Druck auf die Entwickler und Konstrukteure ausübt. Es kommt zu Machtkämpfen, bei denen sich der Stärkste durchsetzt. So werden seine Entwicklungsprojekte vorangetrieben und nicht diejenigen mit dem höchsten Chancen- oder Risikopotenzial.

Ständig verschieben sich hierdurch die Prioritäten und die Zahl der angefangenen und unterbrochenen Projekte steigt. Das demotiviert nicht nur die Entwickler und Konstrukteure, sondern kostet das Unternehmen Zeit, Geld und Kundenzufriedenheit. Bleiben Produktchancen über einen längeren Zeitraum ungenutzt, verliert das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit, da es nicht über die Produkte/Leistungen verfügt, um seine Marktstellung zu halten.

Hier schafft die Erfolgsfokussierte Priorisierung – Abhilfe. Mit dieser universellen Methode werden alle Ereignisse, Potenziale und Probleme mit Auswirkungen auf das Unternehmen bewertet – natürlich auch Produktchancen und -risiken.

Das Besondere an ihr sind ihre universelle Einsetzbarkeit, die objektiven Kriterien und die Berechnung eines eindeutigen Wertes. Dieser liegt immer zwischen 1 und 1.000 – je höher er ist, desto höher ist der Handlungsbedarf und umso höher ist der Nutzen, z. B. einer Produktentwicklung oder –verbesserung.

Die Höhe der EPZ zeigt den Nutzen für das Unternehmen ebenso sicher an, wie die Kalorie den Nährwert von Lebensmitteln. Die Objektivität der Methode schafft Vertrauen und stellt sicher, dass geeignete Maßnahmen geplant und ohne zeitraubende Diskussionen freigegeben werden. Durch ihren eindeutigen Wert erkennt jeder auf einen Blick die Bedeutung des Potenzials und die Priorität der eingeleiteten Maßnahmen wird eindeutig kommuniziert. Mit der EPZ wird sichergestellt dass Aufgaben und Maßnahmen mit hoher Priorität immer zuerst umgesetzt werden und sich das Unternehmen bestmöglich entwickelt.

An Beispiel einer Produktchance wird die Funktion der Methode aufgezeigt.

Im Gespräch zwischen Vertrieb und Entwicklung entsteht die Idee für ein neues Produkt dessen Marktchance folgendermaßen eingestuft wird. Der Vertrieb hält es für sehr wahrscheinlich, dass innerhalb eines Jahres bis zu 500.000 EURO Gewinn mit dem neuen Produkt erzielbar ist. Zudem wird die Effizienz einer ganzen Kundengruppe gesteigert und es trägt zur Realisierung der Unternehmensvision „Wir setzen Branchenstandards“ bei.

Marktchancen schnell und nachvollziehbar bewerten

Nach der objektiven Einstufung wird die ErfolgsPrioritätsZahl (EPZ) ermittelt. Sie zeigt an, wie hoch der Handlungsbedarf ist und somit der Nutzen für das Unternehmen ist. Hierzu werden die drei ermittelten Einzelwerte miteinander multipliziert. Da der Schaden bzw. Nutzen anhand mehrerer Aspekte betrachtet wird, fließt der Aspekt mit der höchsten Auswirkung in die Berechnung der EPZ ein.

8  x  5  x  10  =  400 (EPZ)

Die Produktchance hat eine EPZ von 400 – es besteht akuter Handlungsbedarf da mit einem Entwicklungsprojekte ein außerordentlich hoher Nutzen für Finanzen, Effizienz und zur Realisierung der Unternehmensvision erzeugt werden kann.

Seit kurzem gibt es auch ein Excel-basiertes Tool mit der treffenden Bezeichnung ErfolgsKompass®. Mit ihm wird der geringe Aufwand für die Erfolgsfokussierte Priorisierung nochmals minimiert – in nur einer Minute stuft der Entscheider den Vorgang ein und erhält die EPZ. Mit ihm entfällt nicht nur die lästige Berechnung der EPZ sondern der Vorgang wird auch nachvollziehbar dokumentiert und die gesetzlich und normativ geforderten Nachweise werden nebenbei erstellt. Zudem erhält der Entscheider konkrete Empfehlungen dazu, welche Maßnahmen angemessen und zielführend sind.

Unternehmen auf das Entscheidende fokussieren

Bevor man ein Unternehmen auf das Entscheidende fokussieren kann, muss man wissen was das entscheidende Chancen-, Risiko oder Entwicklungspotenzial ist.

Bei der Bewertung der Potenziale kommt es jedoch immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten und Machtkämpfen zwischen den Führungskräften, da sie durch ihre subjektiven Sichtweisen und persönlichen Ziele zu unterschiedlichen Bewertungsergebnissen kommen. So werden in der Regel die Maßnahmen und Projekte des Stärksten vorangetrieben und nicht diejenigen mit dem höchsten Chancen- oder Risikopotenzial.

Genau hierfür wurde die Erfolgsfokussierte Priorisierung entwickelt. Mit dieser Management-Methode können alle Dinge bewertet werden, die sich auf den Erfolg des Unternehmens auswirken – egal, ob es sich hierbei um Chancen, Risiken, Ereignisse, Potenziale und Probleme handelt.

Die Hauptvorteile liegen in ihrer verblüffend einfachen Anwendbarkeit und dem eindeutigen Wert der für die Priorität ermittelt wird. Dieser liegt immer zwischen 1 und 1.000 – je höher er ist, desto stärker wirkt es sich auf den Erfolg des Unternehmens aus und umso höher sind der Handlungsbedarf und der Nutzen einer Maßnahme.

Ihre universelle Anwendbarkeit und die objektiven Ergebnisse ermöglichen eine systemische Entwicklung des gesamten Unternehmens. In den folgenden Blogbeiträgen werden wir näher auf die Entwicklung der Mitarbeiter, Produkte und Organisation eingehen, denn diese in Balance zu entwickeln, bedeutet das Unternehmen zu entwickeln.

           Mitarbeiterentwicklung
       +  Produktentwicklung
       +  Organisationsentwicklung
       =  Unternehmensentwicklung

Die Erfolgsfokussierte Priorisierung ist eine Weiterentwicklung des legendären Eisenhower-Prinzips. Im Gegensatz zu diesem werden nicht zwei, sondern drei Kriterien bewertet: Wichtigkeit, Dringlichkeit und Auswirkungen. Durch Multiplikation der ermittelten Einzelwerte wird die ErfolgsPrioritätsZahl berechnet – kurz EPZ genannt.

Die Höhe der EPZ zeigt den Nutzen einer Maßnahme für das Unternehmen ebenso auf, wie die Kalorie den Nährwert von Lebensmitteln. Deshalb ist die EPZ ideal zur Priorisierung von Maßnahmen geeignet. So erhalten die Führungskräfte einen Überblick über den aktuellen Handlungsbedarf undfokussieren die vorhandenen Ressourcen punktgenau dort, wo der höchste Nutzen für das Unternehmen besteht.

 

Unternehmensentwicklung – Fokussierung auf das Entscheidende

 

Beispiel:

Bei der Strategiesitzung wird eine Chance zur Steigerung der Effizienz mehrerer Teams identifiziert. Hierdurch würde der Gewinn sehr wahrscheinlich innerhalb eines Jahres um 175.000 Euro gesteigert und damit zur Erreichung des Jahreszieles beitragen.

erst objektiv priorisieren – dass Ressourcen auf das Wesentliche fokussieren

Nach der objektiven Einstufung (gelb markiert) wird die ErfolgsPrioritätsZahl (EPZ) ermittelt. Sie zeigt an, wie hoch der Handlungsbedarf und somit der Nutzen einer Maßnahme für das Unternehmen ist. Hierzu werden die drei ermittelten Einzelwerte miteinander multipliziert. Da der Schaden bzw. Nutzen anhand mehrerer Aspekte betrachtet wird, fließt der Aspekt mit der höchsten Auswirkung in die Berechnung der EPZ ein.

8  x  5  x  8  =  320 (EPZ)

Seit kurzem gibt es auch ein Excel-basiertes Tool mit der treffenden Bezeichnung ErfolgsKompass®. Mit ihm wird der geringe Aufwand für die Erfolgsfokussierte Priorisierung nochmals minimiert – in nur einer Minute stuft der Entscheider den Vorgang ein und erhält die EPZ. Mit ihm entfällt nicht nur die lästige Berechnung der EPZ sondern der Vorgang wird auch nachvollziehbar dokumentiert und die gesetzlich und normativ geforderten Nachweise werden nebenbei erstellt. Zudem erhält der Entscheider konkrete Empfehlungen dazu, welche Maßnahmen angemessen und zielführend sind.

verlässliche Performance-Kennzahlen für Unternehmer

Obwohl Darwins These vom „survival of the fittest“ auch in der Wirtschaft gilt, fehlen verlässliche Performance-Kennzahlen zur  Messung von Unternehmensentwicklung und Anpassungsfähigkeit.

Deshalb wird die Entwicklung von Unternehmen auch heute noch so gesteuert, wie ein Auto vor der Erfindung des Tachos. Damals wurde das Tempo auch anhand von Hilfsgrößen geschätzt, z. B. der Motordrehzahl, der gestoppten Zeit oder anhand von diversen Klappergeräuschen. Nicht die Anzahl der angemeldeten Patente ist für den Erfolg entscheidend, sondern ihr Marktpotenzial. So kann ein einziges Patent mehr zum Erfolg des Unternehmens beitragen als alle anderen zusammen.

Selbst moderne Management-Informations-Systeme liefern den TOP-Führungskräften nur betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Prozessdaten, also Daten, die sich auf Vergangenes beziehen. Unternehmenssteuerung mit solchen Kennzahlen ist genauso gefährlich, wie ein Auto mit Blick in den Rückspiegel zu lenken. Über den zukünftigen Erfolg bestimmen jedoch die Chancen und Risiken, und diese kann ich nur erkennen wenn ich aufmerksam nach vorne schaue.

Deshalb schauen clevere Unternehmer immer nach vorne, doch was ihm wirklich fehlt, sind verlässliche Performance-Kennzahlen – also Daten  für eine systematische Unternehmensentwicklung. Denn nur so kann er seine Ressourcen dort einsetzen, wo der größte Nutzen erzielbar ist.

Die PerformanceBilanz® schafft endlich Abhilfe zu diesem grundsätzlichen Problem.  Sie basiert auf den Daten aus den Prozessen und dem TakeOff-Management. Mit Hilfe der Erfolgsfokussierten Priorisierung wird die Bedeutung der tagtäglichen Ereignisse, Potenziale und Probleme bewertet und als eindeutiger Wert zwischen 1 und 1.000 ausgedrückt – je höher der ermittelte Wert (EPZ) ist, desto höher ist der Handlungsbedarf für Maßnahmen und Projekte.

Mit Hilfe des TakeOff-Management werden alle eingeleiteten Maßnahmen und Projekte überwacht. Diese Daten werden mit Hilfe der PerformanceBilanz®  ausgewertet. Durch sie erfährt der Unternehmer nicht nur wie sich das Unternehmen entwickelt und wie anpassungsfähig es ist, sondern auch wie hoch die Chancen- und Risikopotenziale sind – existenzielle Voraussetzungen für eine systematische Unternehmensentwicklung.

 

Performancemanagement mit Blick nach vorne

 

Denn die Fähigkeit die Ressourcen auf das Entscheidende zu fokussieren, bestimmt darüber, ob das Unternehmen scheitert, halbwegs erfolgreich ist oder sich zum Marktführer entwickelt. Deshalb ist es für den Erfolg des Unternehmens von entscheidender Bedeutung.

 

In drei Stufen zum nachhaltigen Erfolg

Für nachhaltigen Erfolg muss man drei Stufen erklimmen. Jede für sich ist eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Doch das wird nur gelingen, wenn man das zugrunde liegende Problem verstanden und gelöst hat. Zudem muss der Fortschritt auf der Erfolgsleiter gemessen und überwacht werden.

Es ist ähnlich wie bei den Computerspielen – man muss das erste Level schaffen, bevor man das zweite spielen kann; das zweite meistern, bevor man das dritte spielen darf, und so fort. Erfolgreiche Unternehmensentwicklung funktioniert ebenso.

  • Bevor Sie sich auf den Erfolg fokussieren, müssen Sie wissen was Wichtig ist und sich immer  zuerst darum kümmern – nur so können Sie ihre Ressourcen bestmöglich einsetzen.
  • bevor Sie die Wettbewerber abhängen, müssen Sie ihr Unternehmen besser und anpassungsfähiger machen – nur so können Sie Ihre Wettbewerber überholen.
  • auf dem Weg zu Marktführerschaft und dauerhaftem Erfolg, müssen Sie sicherstellen, dass Ihnen nichts dazwischen kommt – nur so können Sie nachhaltig erfolgreich werden und bleiben.

Das klingt vielleicht einfach, doch jedes Jahr scheitern zehntausende von Unternehmen, weil sie genau dies nicht vermochten.

In diesem Blog zeigen wir Ihnen für jede dieser Stufen eine Lösung auf, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt haben. Sie alle bauen auf der Erfolgsfokussierten Priorisierung auf, da mit dieser Methode sowohl der Handlungsbedarf messbar, als auch der Fortschritt messbar ist.

Da mit diesen Lösungen die Denk- und Handlungsweisen aller Mitarbeiter auf Erfolg ausrichtet und nachhaltig geprägt werden, entsprechen sie dem IGEL-Prinzip.

Im Artikel  über das TakeOff-Management habe ich beschrieben, wie meine Kunden die erste Stufe erfolgreich gemeistert haben:

Stufe 1  Effektivität steigern – TakeOff-Management

  1. Wichtigkeit messen und entsprechend entscheiden
  2. Fehler, Schäden und Reklamationen analysieren und Ursachen identifizieren
  3. sich immer zuerst um die Wichtigen Dinge kümmern

In den folgenden Artikeln werde ich aufzeigen, wie die zweite und dritte Stufe erfolgreich gemeistert werden. An dieser Stelle möchte ich jedoch schon einmal eine kurze Zusammenfassung geben:

 

Stufe 2  Performance steigern – Performance-Management

  1. Performancedaten aus dem TakeOff-Management auswerten
  2. UnternehmensPerformance messen
  3. PerformanceKiller und Ineffizienz beseitigen

Stufe 3  Erfolgsfaktoren in Balance entwickeln – ErfolgsManagement

  1. Erfolgsfaktoren überwachen
  2. PerformanceKennzahlen auswerten
  3. Fehlentwicklungen beseitigen

Unternehmen, die alle drei Stufen gemeistert haben, sind effektiver, schneller und effizienter als ihre Wettbewerber, überholen diese und werden zum unumstrittenen Marktführer, solange Sie dieses System konsequent anwenden und weiter ausbauen.

Take-Off-Management – Ressourcen bestmöglich nutzen

Das Take-Off-Management wurde in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt, um die Ressourcen bestmöglich zu nutzen und die wichtigen Projekte schnellstmöglich umzusetzen. Dieses Instrument basiert auf der Erfolgsfokussierten Priorisierung – einer Weiterentwicklung des Eisenhower-Prinzips.

Im Arbeitsalltag meiner Kunden bewährte sich die ErfolgsPrioritätsZahl (EPZ) besonders als Ordnungskriterium zur Steuerung von Engpässen. Diese sind es nämlich, die über den Wachstum und Erfolg des Unternehmens bestimmen. Selbst kleine Engpässe an Erfolgskritischen Stellen kosten sofort Umsatz und Ertrag. Es ist wie bei den Autobahnen, selbst eine nur 20 Meter lange Baustelle führt auf viel befahrenen Strecken sofort zu stark sinkendem Verkehrsfluss und kilometerlangem Staus.

Da die EPZ immer einen Wert zwischen 1-1.000 hat und die Wichtigkeit für das Unternehmen angibt, konnten wir die Erkenntnisse der Engpassstrategie zur Steuerung von Maßnahmen und Projekten anwenden. Hierfür entwickelten wir ein Take-Off-Management, mit dem Engpassressourcen ( z. B. Geld oder fähige Mitarbeiter, seltene Materialien etc.) immer bestmöglich, also zuerst für Maßnahmen mit hoher EPZ eingesetzt werden.

Bei einem unserer Kunden war die Konstruktion ein solcher Engpass. Die zahlreichen Änderungswünsche aus der Kundschaft und der Fertigung lastete die Konstruktion nahezu aus – die Entwicklung von neuen und marktfähigen Produkten kam nahezu zum Stillstand. Außerdem waren die Konstrukteure total genervt, weil Betriebsleiter und Verkauf ständig die Reihenfolge der Entwicklungsprojekte veränderte, damit das jeweilige Lieblingsprojekt  bevorzugt behandelt wurden.

Kam der jeweils andere dahinter, machte er seinen Einfluss beim Chef geltend und die Projektreihenfolge musste durch sein Machtwort nochmals geändert werden. So hatten jeder Konstrukteure immer mehrere Projekte, an denen er gleichzeitig arbeiten musste, viel Stress mit unzufriedenen Vorgesetzten und kamen kaum noch von der Stelle.

Durch Einführung des ErfolgsKompass wurden alle Marktchancen von Kundenanfragen bewertet. Bei den Änderungswünschen der Fertigung wurde das Einsparpotenzial gewichtet.  Mit Hilfe der EPZ wurden die Konstrukteure von Projekten mit niedriger EPZ entlastet und die fähigsten Mitarbeiter bekamen die Projekte mit hoher EPZ. Da nach objektiven Kriterien gewichtet wurde, konnten die Vorgesetzten auch damit leben, wenn ein wichtigeres Projekt zuerst abgearbeitet wurde. Die Konstrukteure konnten endlich in Ruhe arbeiten, die Anzahl angefangener Projekte ging drastisch zurück und die wichtigen Projekte wurden deutlich schneller vorangetrieben. Durch den geordneten Ablauf wurden wieder deutlich mehr neue Produkte entwickelt und die Termintreue aller Entwicklungsprojekte wurde drastisch verbessert.

 

Der ErfolgsKompass

Kompas freigestellt

Der ErfolgsKompass ist eine Excel-basierte Softwarelösung, die auf der Erfolgsfokussierten Priorisierung basiert. Mit ihm können weit über 30 Vorgangsarten schnell und objektiv bewerten. Deshalb hat er sich überall dort bewährt, wo es gilt

  • objektiv und nachvollziehbar zu bewerten
  • schnell und sicher zu entscheiden und
  • Maßnahmen effizient umzusetzen.
Anwendungsbereiche EK

Anwendungsbereiche

 

 

Die EPZ – Nährwert für das Unternehmen

Kompas freigestellt

Die ErfolgsPrioritätsZahl, kurz EPZ genannt, zeigt den Nutzen an, den eine Maßnahme für das Unternehmen hätte, so wie die Kalorie den Nährwert von Lebensmitteln angibt. Um bei diesem Bild zu bleiben: Die ermittelte EPZ gibt den Nährwert an, den das Unternehmen für seine Entwicklung braucht.

In ruhigen Zeiten besteht nur ein geringer Handlungsbedarf für Veränderungen, doch in Zeiten schneller Veränderungen und in Krisen steigt er stark an. Der höhere Wettbewerbs- und Kostendruck führt zu einem starken Anpassungsdruck. Die Zahl der Kundenabwanderungen und Zahlungsausfälle und steigt ebenso, wie die Zahl der kritischen Kunden und Reklamationen. Durch die zahlreichen Veränderungen kommt es verstärkt zu internen Fehlern.

Unternehmen, die den ErfolgsKompass verwenden, wissen genau wo und wie hoch der Handlungsbedarf ist und kümmern sich immer zuerst um die Ereignisse und Potenziale mit der höchsten ErfolgsPrioritätsZahl (EPZ). Das ist wie beim Kalorienbedarf des Menschen – je höher er ist, desto mehr Nahrungsmittel mit hoher Kalorienzahl muss er zu sich nehmen, um leistungsfähig zu bleiben.

Die EPZ zeigt an, wie stark sich ein Ereignis oder Potenzial auf den zukünftigen Erfolg des Unternehmens auswirken wird.

Folgerichtig steigt der Nutzen von Maßnahmen und Projekten umso höher, je wird sie auch zur Priorisierung der Maßnahmen und Projekte eingesetzt.

Da die Maßnahmen mit hoher EPZ den höchsten Nutzen für das Unternehmen haben, müssen möglichst viele Maßnahmen und Projekte mit hoher EPZ umgesetzt werden.

Erfahrungen mit dem ErfolgsKompass

Kompas freigestellt

Schon bald wurde die Erfolgsfokussierte Priorisierung als ErfolgsKompass bezeichnet, da sie den Entscheidern die richtige Richtung auf den Erfolg des Unternehmens zeigte. Schnell gewichteten meine Kollegen und ich nicht nur Ereignisse und Potenziale, sondern auch unterschiedliche Maßnahmen-Vorschläge mit ihm. So identifizierten wir in wenigen Minuten die nützlichere Alternative.

Die EPZ macht die Wichtigkeit aller Maßnahmen und Projekte miteinander vergleichbar, so wie die Kalorie den Nährwert von Lebensmitteln vergleichbar macht. So entfielen die nervigen Diskussionen über die Wichtigkeit, die ständigen Terminverschiebungen und das lästige Nachfassen der Maßnahmen.

Den größten Nutzen hatte jedoch das Unternehmen, denn nun wurden immer die Maßnahmen mit dem höchsten Nutzen zuerst erledigt. Inzwischen fließt nicht nur der finanzielle Nutzen in die Bewertung ein, sondern auch der Nutzen für das Image, die Effizienz, die Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden und die Umwelt. Denn diese Faktoren wirken auf den zukünftigen Erfolg aus.

Mit den Jahren hat sich der ErfolgsKompass zu einer ganzheitlichen und universell anwendbaren Methode gemausert. Inzwischen wird mit ihm so ziemlich alles gewichtet:

  • Chancen, Risiken
  • Produktideen, Verbesserungsvorschläge,
  • Mitarbeiter-, Verbesserungs- und Einsparpotenziale,
  • Fehler, Abweichungen, Reklamationen,
  • Produkthaftungsrisiken,
  • Gesundheitsrisiken, Unfälle
  • Umweltgefährdungen, Umweltschäden.

Doch egal, welches Ereignis oder Potenzial man gewichtet, im Ergebnis erhält man immer einen Wert zwischen 1 und 1.000.

Aufgrund seiner einfachen Anwendbarkeit und der nachvollziehbaren Ergebnisse wurde der ErfolgsKompass zu einem festen Bestandteil im Arbeitsalltag meiner Kunden. Deshalb verwundert es nicht, dass sie ihre Potenziale effizient entwickeln, sich schneller an Veränderungen anpassen, erfolgreich sind und ihre Wettbewerber überholen.

Mit besseren Entscheidungen und einer eindeutigen Priorisierung wird die Zukunft ein gutes Stück beherrschbarer.

Erfolgsfokussierte Priorisierung

Mit EFP – einer beim Strategiepreis 2012 ausgezeichneten Methode, wissen die Führungskräfte stets vorher, welche Maßnahmen sich lohnen und wo der größte Nutzen erzielbar ist. Mit den ermittelten Ergebnissen als Steuerungsgröße werden Unternehmen schnell effizienter und wettbewerbsfähiger.

Immer mehr Unternehmen setzen auf EFP, weil die Bewertungsmethode drei große Vorteile miteinander vereint:

  • EFP ist universell einsatzbar
    Durch ihren ganzheitlichen Ansatz lässt sich mit EFP nicht nur der finanzielle Aspekt bewerten, sondern auch die Faktoren, die sich indirekt auf das finanzielle Ergebnis und die Kundenzufriedenheit auswirken, wie z.B.  Effizienz, Qualität, Umwelt, Gesundheit und Image.
  • EFP ist einfach anwendbar
    EFP ist eine zweistufige Bewertungsmethode, bei dem die Anwender den potenziellen Nutzen bzw. den Ressourcenbedarf anhand von jeweils 3 Kriterien und kleinen Hilfstabellen einstufen.
  • EFP liefert in kürzester Zeit eindeutige und nachvollziehbare Ergebnisse
    Die Hilfstexte in den Tabellen sind genauestens aufeinander und auf das Unternehmen abgestimmt. Da die Hilfstexte 10-er Skalen abbilden, kommen die Anwender in nur 2 Minuten zu eindeutigen und nachvollziehbaren Ergebnissen Die Erfolgsfokussierte Priorisierung ist eine Weiterentwicklung des legendären Eisenhower-Prinzip. Mit ihr werden Wichtigkeit und Handlungsbedarf anhand objektiver Kriterien gemessen und Priorität als nachvollziehbarer Wert angezeigt.
Nutzenformel-Hinweise

Nutzen als objektiver Maßstab

  • Nutzenpotenzial (EPZ)
    Um das Nutzenpotenzial einer Maßnahme zu bestimmen, werden die Wichtigkeit für die Zielerreichung, die Dringlichkeit des Bedarfs und die Höhe der Auswirkung mit Hilfe kleiner Tabellen bewertet. Durch Multiplikation der ermittelten Einzelwerte (1-10) erhält man einen Wert zwischen 1 und 1.000.
  • Ressourcenbedarf (RBZ)
    Hierzu werden ext. Kosten, interner Aufwand und Folgekosten mit Hilfe kleiner Tabellen eingestuft. Durch Multiplikation der ermittelten Einzelwerte (1-10) erhält man immer einen Wert zwischen 1 und 1.000. Je höher er ist, desto höher ist Gesamtaufwand für das Projekt.
  • MiniMax-Index (MMI)
    Durch einfache Division von EPZ u. RBZ lässt sich der MMI ermitteln. Da der ermittelte Wert das Verhältnis von Nutzenpotenzial und Ressourcenbedarf anzeigt, ob und in welchem Maße sich die Maßnahme lohnen wird.

Die mit EFP ermittelten Werte zeigen den Nutzwert von Maßnahmen ebenso an, wie die Kalorie den Nährwert von Lebensmitteln. Die Bewertungsergebnisse ermöglichen es, die unterschiedlichsten Positionen miteinander zu. So werden die Kosten- und Erfolgstreiber bereits bei der Budgetierung erkennbar.

Kosten- und Erfolgstreiber auf einen Blick

Kosten- und Erfolgstreiber auf einen Blick

EFP sorgt auch im laufenden Jahr für glasklare Prioritäten, wenn die ursprüngliche Projektreihenfolge aufgrund aktueller Ereignisse überplant werden muss.

Durch die eindeutigen Werte können die neuen Maßnahmen schnell und folgerichtig eingeplant werden. So wissen die Mitarbeiter stets genau, worauf es wirklich ankommt.

to-do-liste-neu2015

jederzeit glasklare Prioritäten

 

So werden zeitraubende Diskussionen, Missverständnisse und Prioritätenkonflikte vermieden und Projekte mit hohem Nutzen deutlich schneller und effizienter umgesetzt.

EFP zählt zu den wenigen universell anwendbaren IGEL-Prinzipien, da man mit dieser Methode die Mittel und Kräfte stets optimal einsetzt und deutlich bessere Resultate erzielt.

 

Wichtigkeit messen, anstatt subjektiv priorisieren

IGEL_freigestellt

Wer eine hitzige Diskussion unter Führungskräften lostreten möchte, muss nur fragen, was wirklich wichtig ist. Hierzu kommt es, weil sie keine einheitliche Sichtweise und keine objektiven Kriterien zur Bestimmung der Wichtigkeit haben. Das führt in den Unternehmen jeden Tag zu zeitraubenden Diskussionen, Fehlentscheidungen und Verschwendung von Ressourcen und Kräften.

Um wie viel einfacher wäre es doch, wenn sich die Wichtigkeit von Ereignissen und Potenzialen eindeutig messen ließe. Jede Führungskraft und jeder Mitarbeiter wüsste was wirklich wichtig wäre und würde sich immer zuerst darum kümmern. Damit würden die Kräfte und Ressourcen jederzeit mit dem größtmöglichen Nutzen eingesetzt. Ich verstand: Wer die Wichtigkeit objektiv messen kann, wird jeden Tag besser, schneller und erfolgreicher, geht auf die Überholspur und hängt seine Wettbewerber dauerhaft ab.

Auf der Suche nach einer Messmethode, lernte ich die FMEA Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse kennen, mit der sich jedoch nur Risiken messen ließen. Doch nach einigem Kopfzerbrechen knackte ich die Nuss und heraus kam eine Methode, mit der man die Wichtigkeit von Chancen, Risiken, Abweichungen und Fehlern anhand objektiver Kriterien messen kann. Ich testete sie in meinen Aufgabenbereich und kam sehr schnell zu hervorragenden Ergebnissen.

Doch es kam wie es kommen musste, ich bekam Probleme mit meinen Kollegen, die bei meinen Vorgängen zu ganz anderen Einstufungen kamen als ich. Als sie sich bei der Geschäftsführung über mich beschwerten, musste ich zum Seniorchef. Als ich ihm meine Gewichtungsmethode erläuterte, war der Anhänger des Eisenhower-Prinzips so begeistert, dass er sie für alle Standorte anordnete.

Denn bei Erfolgsorientierten Priorisierung handelte es sich um eine Weiterentwicklung des Eisenhower-Prinzips. Doch mit meiner Methode werden nicht nur Wichtigkeit und Dringlichkeit betrachtet, sondern auch die Auswirkungen auf das Unternehmen quantifiziert. Hierbei werden sowohl finanzielle Auswirkungen, als auch solche auf Image, Effizienz, Motivation, Gesundheit oder Umwelt bewertet.

Für eine Chance gilt zum Beispiel:

–       je wahrscheinlicher diese ist, desto wichtiger ist sie für das Unternehmen

–       je kürzer der Eintrittszeitraum ist, desto dringender ist sie

–       je höher ihr Nutzen ist, desto stärker ist die Auswirkung auf den Erfolg

Zu jedem dieser Kriterien gibt es kleine Hilfstabellen, mit deren Hilfe das Potential oder das Ereignis eingestuft wird. Dies könnte zum Beispiel folgendermaßen aussehen. 

Im zweiten Schritt wird die ErfolgsPrioritätsZahl (EPZ) berechnet. Hierfür werden einfach die ermittelten Einzelwerte (6 x 5 x 4) miteinander multipliziert. Im Ergebnis erhält man immer einen Wert zwischen 1 und 1.000 – die ErfolgsPrioritätsZahl (EPZ). Je höher sie ist, desto höher sind Handlungsbedarf und Nutzen einer Maßnahme. Folglich ist dieser Wert ideal zur Priorisierung geeignet.

Mit der Erfolgsorientierten Priorisierung kann man jedoch nicht nur Chancen, sondern auch jede Art von Risiken, Fehlern und Abweichungen gewichten.